Mehr Spieler aus der eigenen Jugend

Wer die Jugend hat, der hat die Zukunft. Diesen Leitspruch will der „Verein zur Förderung des Handballsports im Turnverein Jahn von 1848 Duderstadt“ endlich mit neuem Leben erfüllen – und die Jugendarbeit ausweiten.

Duderstadt. Diesen hohen Anspruch hat sich der neue Vorstand mit Robert Schmidthals (Vorsitzender), Tobias Malorny (stellvertretender Vorsitzender) und Wolfram Döring (Schatzmeister) auf die Fahnen geschrieben. Fakt ist: In Sachen Jugendarbeit gibt es in der Handball-Abteilung des TV Jahn Duderstadt großen Nachholbedarf. Fakt ist auch: Nur mit Motivation, lokalen Möglichkeiten und einem guten Team im Rücken kann auch eine gute Zukunft gestaltet werden – wofür das neue Führungstrio die Grundlagen schaffen will.

„Ein langfristiges Ziel ist es, zusammen mit den Verantwortlichen für die Handballjugend im TV Jahn Duderstadt die Jugendarbeit neu zu organisieren“, unterstreicht der Vorsitzende Schmidthals. „In Zukunft sollen wieder möglichst viele Spieler der ersten Herren-Mannschaft, aber natürlich auch des Damen-Teams aus der eigenen Jugend kommen“, ergänzt der stellvertretende Vorsitzende Malorny. Und der neue Vorstand weiß, wovon er redet. „Wir wollen zukünftig möglichst viele Handball-Jugend-Projekte unterstützen, deutlich mehr als in der Vergangenheit in die Öffentlichkeit gehen und dadurch mehr Spendengelder generieren“, lässt Schatzmeister Döring wissen.

 

 

Das neue Führungstrio des Fördervereins kramt auch gerne in der Kiste der Erinnerungen. 1988 war die erste Herren-Mannschaft des TV Jahn Duderstadt von der Bezirksliga in die Verbandsliga aufgestiegen. „In dieser Mannschaft aus der Saison 1987/1988 waren, bis auf eine Ausnahme mit Immo Schülke aus Göttingen, nur Duderstädter Handballer,“ erinnert sich der Vorsitzende Schmidthals, der natürlich dem Aufstiegsteam angehörte. Namen wie Gunnar Kalkbrenner, Stefan Eckermann, Jörn Kühle, Jürgen Wüstefeld, Martin Bermes, Lukas Eckermann, Wolfgang Engelhardt, Jens Heublein, Martin Post oder Christian Bermes gaben dem Duderstädter Handball damals ein heute noch bekanntes Gesicht. Der heute 49-jährige Schmidthals hat ab 1978 alle Mannschaften ab der D-Jugend durchlaufen – bis hin zum ersten Herrenteam unter dem damaligen Trainer Karl Kayser.

Auch heute geht Schmidthals – im Hauptberuf Geschäftsführer der Rezeptprüfstelle Duderstadt – in Sachen Jugendarbeit mit gutem Beispiel voran. Seine beiden Kinder Kira (12 Jahre, D-Jugend) und Finja (10 Jahre, E-Jugend) spielen beim TV Jahn Duderstadt Handball. Und auch Amelie Döring, die Tochter des Schatzmeisters, und Johann Malorny, der Sohn des stellvertretenden Vorsitzenden, spielen derzeit in der E-Jugend des TV Jahn.

Zur Erinnerung: Der „Verein zur Förderung des Handballsports im Turnverein Jahn von 1848 Duderstadt“ wurde bereits am 4. Dezember 1989 gegründet und hatte ursprünglich das Ziel, den Handballsport im TV Jahn Duderstadt, und dort speziell die erste Herren-Mannschaft, zu unterstützen. „In den 1990er-Jahren wurde der Handballsport in Duderstadt immer professioneller, und es wurde für die erste Herrenmannschaft eine GmbH gegründet – heute ist das eine UG“, zeigt Schmidthals die Entwicklung auf: „In dieser Zeit verlor der Handballförderverein ein wenig an Bedeutung. Aber er unterstützte im Hintergrund einige Projekte in der Handballabteilung des TV Jahn, unter anderem auch schon damals Jugend-Handball-Projekte wie zum Beispiel Auslandsfahrten der Jugend-Mannschaften zu Handballturnieren, aber auch nach wie vor die erste Herren-Mannschaft.“

Von Ferdinand Jacksch GT

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