TV 87 scheitert erneut knapp

Stadtoldendorf. Mit Applaus sind die Stadtoldendorfer Handballmänner am Sonntag von ihren Fans verabschiedet worden. Die Spieler von Trainer Dominik Niemeyer sind zwar auch im dritten Saisonspiel erfolglos geblieben, haben aber eine starke Leistung erbracht. Gegen den letztjährigen Oberligisten TV Jahn Duderstadt hat der Aufsteiger mit 24:25 (11:16) erneut eine knappe Niederlage hinnehmen müssen.  Unterm Strich wartet der TV Stadtoldendorf damit weiter auf seine ersten Punkte in der Verbandsliga.

Das Spiel hatte einen dynamischen Beginn. Die Niemeyer-Männer zeigten sich hellwach und zielstrebig dem Favoriten TV Jahn Duderstadt Paroli zu bieten. Die ersten Treffer erzielten jedoch die Gäste, bis Dennis Von Frankenstein im dritten Anlauf der 1:2-Anschlusstreffer gelang. Die Männer aus dem Landkreis Göttingen nutzten ihre individuelle Klasse, erwiesen sich aber nicht als deutliche Übermacht. Der TV 87 spielte mit und bereitete dem Oberligaabsteiger durchaus Probleme. Nach gut zehn Minuten gelang Daniel Adler mit einem gefühlvollen Abschluss sogar die 5:3-Führung.

In der Folge glichen die Gäste jedoch wieder aus und lieferten sich mit dem Aufsteiger einen offenen Schlagabtausch. Nach Mitte der ersten Hälfte gerieten die Hausherren in größer werdenden Rückstand. Beim Spielstand von 11:16 ging es letztlich in die Pause. Die Stadtoldendorfer Fans schienen aber zu spüren, dass ihre Mannschaft noch lange nicht aufgibt. Mit lauten Getrommel und Jubel unterstützen sie das Niemeyer-Team direkt nach dem Wiederanpfiff.

TV 87 scheitert erneut knapp
Der Stadtoldendorfer Lukas Lorentzen kann in dieser Szene nicht gestoppt werden.

Innerhalb weniger Minuten schien der Funke sogar auf das Heimteam überzuspringen. Immer wieder motivierte und animierte Trainer Dominik Niemeyer seine Spieler intensiver in die Zweikämpfe zu gehen. Die Folge: Sein Team kämpfte wie ein wilder Löwe. Mit großer Hartnäckigkeit versuchte der TV 87 seinen Rückstand aufzuholen. Als Mohamad Salam in der 51. Minute seinem alten Weggefährten beim 22:22-Ausgleich keine Gnade gewährte, sprangen die Zuschauer von ihren Sitzen. Die Partie war damit wieder völlig offen. Trotz des Comebacks schafften es die Gastgeber nicht, selbst in Führung zu gehen. Immer wieder glichen Mats Busse und Co. nur den Rückstand aus. Beim 24:25-Rückstand zog Trainer Niemeyer 40 Sekunden vor Ende das Timeout, um mit einem besprochenen Angriff ein Unentschieden zu sichern. Dieser Plan setzte sich aber nicht in die Tat um. Im letzten Spielangriff sahen die Schiedsrichter ein Offensivfoul von Mats Busse, so dass sein Treffer keine Gültigkeit erhielt. Damit war das Spiel mit 24:25 beendet.

Zwiegespalten durch Enttäuschung und Optimismus sagte TV-Trainer Niemeyer nach der Partie: „Wir hätten hier den Punkt verdient gehabt, aber am Ende war es leider wieder nicht ausreichend. Ich finde, dass wir aber auch aus diesem Spiel wieder ganz viel Positives mitnehmen können. Wir haben mit einer der besten Mannschaften der Liga mitgehalten und gezeigt, dass wir mit Leidenschaft und Kampfgeist individuelle Klasse ausgleichen können.“

TV Stadtoldendorf: Kristof König, Jan Gudewill, Daniel Adler (1), Jannis Ricke, Jan-Christoph Ahlers (1), Lukas Lorentzen (3), Mats Busse (6), Mohamad Salam (3), Dennis Von Frankenstein (8), Eimantas Grimuta (1), Andre Michael, Marcel Geese (1 Tor), Marc-Phillip Tube und Marcel Krüger.

Quelle: Täglicher Anzeiger Holzminden vom 16. September 2018

 

Großer Kampf des TV 87 Stadtoldendorf wird am Ende nicht belohnt

Stadtoldendorf (mhn). Ein Wechselbad der Gefühle wurden den Zuschauern am heutigen Sonntag in der Rumbruchshalle geboten. Doch trotz zwischenzeitlicher Euphorie auf dem Parkett und den Zuschauerrängen in der Halle, steht die Niemeyer-Sieben gegen den TV Jahn Duderstadt am Ende mit leeren Händen da. Eine Minute vor dem Ende der Partie war es Til Winkler, der den umjubelten 24:25-Siegtreffer für den Gast erzielen konnte.

Handball 1. Herren TV Jahn
Großer Kampf des TV 87 Stadtoldendorf wird am Ende nicht belohnt / Foto: TV 87

Zu Beginn der Partie musste Stadtoldendorf wieder einem Rückstand hinterher laufen. Justin Brand und Matija Junakovic brachten Duderstadt in den ersten zweieinhalb Minuten mit 0:2 in Führung. Nach rund fünf Minuten folgte der erste Treffer für Stadtoldendorf: Dennis Von Frankenstein verkürzte auf 1:2.

Dem zwischenzeitlichen 1:3 durch Chris Osei-Bonsu begegnete die Niemeyer-Sieben mit einen starken Zwischenspurt. Ahlers, Geese, Von Frankenstein und Adler drehten die Partie binnen vier Minuten auf 4:3. In den nachfolgenden Minuten war es ein Duell auf Augenhöhe: Duderstadt legte vor, die Homburgstädter zogen nach.

Nach rund 21 Minuten konnte Brand per Siebenmeter die 8:10-Führung für Jahn Duderstadt erzielen. Von Frankenstein verkürzte wieder auf 9:10, doch dann zog der Gast kontinuierlich davon. Über 10:12 und 11:14 führte Duderstadt plötzlich mit 11:16 zur Halbzeit. „Wir haben ein paar wenige technische Fehler gemacht, die uns jedoch ins Hintertreffen gebracht haben“, so Niemeyer.

Auch nach dem Seitenwechsel dominierte der Gast das Geschehen und machte dort weiter, wo das Team zum Ende der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Bis auf 12:18 baute Duderstadt das Ergebnis aus. Von Frankenstein, Lorentzen und erneut Von Frankenstein ließen die Zuschauer mit drei Toren in Folge hoffen – 15:18.

Bis zur 43. Minute blieb der Rückstand konstant bei drei Treffern, doch nun sollte es erst richtig spannend werden. Mohamad Salam und zwei Tore von Busse brachten Stadtoldendorf bis auf einen Treffer heran. Matija Junakovic erhöhte postwendend auf 20:22, doch ein Doppelschlag der Niemeyer-Sieben ließ die Halle aufhorchen. Von Frankenstein per Siebenmeter und Salam egalisierten die Partie zum 22:22. 

Auch auf die erneute Führung von Duderstadt konnte Stadtoldendorf passend beantworten. Lukas Lorentzen netzte zum 23:23 ein – viereinhalb Minuten waren da noch zu spielen und dass Stadtoldendorf die Partie zu diesem Zeitpunkt offen halten konnte, zeigt die starke Leistung des Aufsteigers.

Auch als Junakovic mit seinem siebten Treffer auf 23:24 erhöhte, antwortete Stadtoldendorf passend in Person von Mats Busse – 24:24. Den Träumen auf einen Punktgewinn ein jähes Ende setzte bekanntlich Til Winkler mit dem 24:25 rund eine Minute vor dem Ende. „Es ist natürlich schade, wenn du sieben Sekunden vor dem Ende noch ein Offensivfoul gepfiffen bekommst“, so Niemeyer über die vertane Möglichkeit den Ausgleich zu erzielen.

„Es war die stärkste Saisonleistung bisher. Wir haben die ganze Zeit ‘gebrannt’ und auch die Körpersprache war sehr gut. Die Mannschaft hat sich heute zwar nicht für ihre Leistung belohnt, aber wir haben der stärksten Mannschaft der Liga Paroli geboten und wenn wir dieses ‘Feuer’ mitnehmen, können wir noch viele Punkte holen“, ergänzte Niemeyer. 

Das nächste Spiel der Stadtoldendorfer, die zurzeit den vorletzten Platz in der Tabelle belegen, ist am 30. September zu Hause gegen die HSG Heidmark, die am gestrigen Samstag die HSG Rhumetal mit 39:26 förmlich auf der Halle katapultiert hat.

Quelle: meine-onlinezeitung.de vom 16. September 2018

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