TV Jahn Duderstadt gewinnt

„Ein Team, Ein Weg, Ein Ziel“: Mit diesem Leitspruch ist der Oberliga-Absteiger TV Jahn Duderstadt in die Verbandsligasaison gestartet. In einem weiteren Heimspiel überraschte der MTV Geismar mit einem 27:22 (10:12) Erfolg gegen den SV Altencelle. Hingegen unterlag die deutlich verjüngte HG Rosdorf-Grone beim VfB Fallersleben klar mit 14:24.

Duderstadt/Göttingen

Matija Junakovic vom TV Jahn Duderstadt
Matija Junakovic vom TV Jahn Duderstadt im Spiel gegen Eintracht Hildesheim II beim Sprungwurf. Quelle: Schneemann
TV Jahn - Eintracht Hildesheim
TV Jahn Duderstadt – Eintracht Hildesheim II

Als vierter Verbandsligist des Kreises Göttingen verlor die HSG Oha bei der HSG Heidmark 23:27.

TV Jahn Duderstadt – Eintracht Hildesheim U23 27:24 (11:10). Vor rund 200 Zuschauern leisteten die „jungen Wilden“ aus der Domstadt den Eichsfeldern bis zur 40. Minute deutliche Gegenwehr. Im ersten Durchgang lagen die Jungspunde mehrfach vorn, unter anderem mit 5:4 (10.) durch den knapp 18-jährigen Keanu Brandes, Sohn des ehemaligen Duderstädter Trainers Thomas Brandes. Den Eichsfeldern fehlte krankheitsbedingt Linksaußen Til Winkler. Trainer Christian Caillat sprach im Nachhinein von dem „erwartet schweren Spiel. Die junge Hildesheimer Mannschaft hat sehr diszipliniert gespielt. Kompliment an unseren Gegner.“ Eine Woche vor dem Derby bei der hoch eingeschätzten HSG Rhumetal fiel Caillat ein Stein vom Herzen. „Ich freue mich für die Mannschaft und das ganze Umfeld über den Sieg.“ Der Erfolg zeichnete sich endgültig ab, als der TV Jahn mit seinen Routiniers wie Justin Brand, Matija Junakovic oder Deni Skopic von 19:18 (48.) auf 25:19 (53.) auf und davonzog. –
TV Jahn: Brand (9/3), Junakovic (8), Deni (5), V. Grolig (3), Osei-Bonsu (2).

MTV Geismar – SV Altencelle 27:22 (10:12). Unerwartet klar haben die Südstädter gewonnen und die als Favorit angereisten Gäste auf die Heimfahrt geschickt. Zwar eröffnete Finn Janßen die Saison mit dem 1:0 (3.), doch in der Folge boten die Hausherren eine recht statische erste Hälfte. Dann allerdings gab Geismar Gas und wandelte einen 12:15 (35.)-Rückstand in eine 18:17-Führung (43.), die der MTV schnell auf 22:18 (48.) ausbaute und somit für die Vorentscheidung sorgte. Knackpunkt des Spiels war ein Zusammenstoß eines Altenceller Spielers mit Torwart Lars Mindermann, der in der Folge nicht mehr weiterspielen konnte. „Jasper Mühlenbrock vernagelte dann das Tor, woraufhin wir uns sukzessive absetzen konnten und die Führung bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand gaben“, fasste Trainer Dominik Kemke die entscheidenden Spielmomente zusammen. Stephan Albrecht, der weitere Coach des MTV, war „mit den zwei Punkten sehr zufrieden. Diese geben uns Aufwind für das schwere Auswärtsspiel am kommenden Sonnabend beim Aufsteiger Groß Lafferde.“ Robert Förster, der Neuzugang vom Nikolausberger SC, feierte einen gelungenen Einstand. „Die zweite Halbzeit hat Lust auf mehr gemacht. Mit den ersten zwei Punkten im Geismaraner Trikot fühle ich mich sehr wohl, und es macht Spaß, ein Teil dieses Teams zu sein“, sagte er. –
MTV: Kempernolte (9), Kusterer (5/3), Förster, Kupsch (je 3), König (2), Benda, Heise, Janßen, Mühlenbrock, Förster (je 1).

VfB Fallersleben – HG Rosdorf-Grone 24:14 (9:6). Zwar führte Rosdorf-Grone in Wolfsburg nach vier Minuten mit 1:0 durch Justus Klockner, doch dann folgte die Ernüchterung ganz schnell auf dem Fuß: „Die 14:24-Niederlage sagt wohl alles aus“, sagte ein enttäuschter Trainer Marcus Wuttke. „Wir konnten leider im Angriff nie die Handbremse lösen und Sicherheit ins Spiel bekommen.“ Gegen eine routinierte Mannschaft war kein Zug zum Tor zu erkennen. Daraus resultierten immer mehr Verzweiflungswürfe. „Positiv war die Abwehrarbeit über 45 Minuten“, so der Coach. Zu diesem Zeitpunkt lag die HG Rosdorf-Grone lediglich mit 11:15 zurück. „Wir haben Spiel eins verloren, mehr nicht“, fand Wuttke tröstende Worte. Es war das erste von drei Auswärtsspielen in Folge. –
HG-Tore: Schulz (5/1), Messerschmidt (3), Herthum, Klockner (je 2), Hornig, Laske (je 1).

Von Ferdinand Jacksch, Göttinger Tageblatt vom 02.09.2018

 
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