TV Jahn Duderstadt macht neugierig

Der TV Jahn Duderstadt ist in die Saisonvorbereitung eingestiegen: Rund um den zurückgekehrten Trainer Christian Caillat haben die Verantwortlichen ein neues Team aufgebaut, das zu den Favoriten in der Handball-Verbandsliga zählt.


Spannung pur verspricht der Verbandsligist TV Jahn Duderstadt trotz des Abstiegs aus der Oberliga. Weit vor dem Saisonstart werden die Eichsfelder nicht nur von den heimischen Ligakonkurrenten wie dem Mitabsteiger HG Rosdorf-Grone, dem MTV Geismar, der HSG Rhumetal oder HSG Oha mit dem bisherigen TVJ-Coach Jens Wilfer in der 5. Liga als Favorit auf den Titel und den Wiederaufstieg eingestuft. „Wir möchten oben mitspielen, wieder Spaß am Handball haben und den Zuschauern zeigen, dass das Team sich mit dem Verein und er Region identifiziert“, lautet das Saisonziel von Christian Caillat.

Jürgen Weißke engagiert sich als Spielwart

Neuer Spielwart des TV Jahn Duderstadt für alle Mannschaften der Handballabteilung ist Jürgen Weißke, der über lange Jahre in verschiedensten Funktionen bei der HG Rosdorf-Grone sowie im Handball-Verband tätig war. „Es freut uns sehr, dass Jürgen Weißke sich entschieden hat, in unserem Team mitzuarbeiten. Sein Netzwerk im Handballbereich sowie seine hervorragende Kompetenz wird uns erheblich weiterhelfen, wieder einen Schritt nach vorne zu machen.“ so der Vereinsvorsitzende Ekkehard Loest.

Kein Wunder bei der Verpflichtung des hochkarätigen Personals: angefangen bei Trainer Christian Caillat bis hin zum Rosdorfer Trio um Schlussmann Julian Krüger, Torjäger Jannik Burgdorf und Chris Osei-Bonsu. „Das wird bestimmt eine gute Saison“, strahlt nicht nur Osei-Bonsu hohe Zuversicht aus. Der Ex-Rosdorfer Burgdorf, der in der vergangenen Saison 108 Tore erzielte, nennt „das Bestreben eine junge, hungrige, Verbandsligamannschaft aufzustellen, die Bock hat, oben um den direkten Wiederaufstieg mitzuspielen für den direkten Wiederaufstieg“ als hohe Motivation für seinen Wechsel ins Eichsfeld. Schließlich hat der TV Jahn mit dem 1,98 Meter großen Rückraumspieler Matija Junakovic (24) vom kroatischen Zweitligisten RK Vodice und Tim Isermann (21) vom Landesliga-Aufsteiger HSG Rhumetal II zwei weitere Hoffnungsträger für sein ehrgeiziges Ziel verpflichtet.

Viele Testspiele in der Vorbereitung

Gut sechs Wochen vor dem Punktspielstart am 1. September zu Hause gegen Eintracht Hildesheim II ist der TV Jahn dieser Tage in die Saisonvorbereitung eingestiegen. Testspiele bei den Oberligisten SG Börde, bei der HSG Plesse-Hardenberg und gegen die TG Rotenburg (Nordsee-Oberliga) sind angesagt, ebenso wie ein Trainingslager in Nordhausen. Die Generalprobe für die neue Spielrunde steigt am 26. August mit dem HVN-Pokal vor eigenem Publikum unter anderem gegen den Oberligisten TG Münden und den Verbandsliga-Rivalen HG Rosdorf-Grone.

Wohin der Weg der Eichsfelder führen soll, beweist schon allein die Verpflichtung von Trainer Christian Caillat, der zuletzt mit der „Zweiten“ der Reinickendorfer Füchse in die 3. Liga aufgestiegen war. Zur Erinnerung: Vom Dezember 2007 bis Sommer 2009 war der heute 44-jährige Franzose als Spieler bei den Füchsen Berlin aktiv und hat mit seiner Leistung maßgeblich zum Bundesliga-Klassenerhalt 2008 beigetragen. Jetzt ist er nach 2014/15 ein zweites Mal als Trainer zum TV Jahn zurückgekehrt: „Caillat zieht Familie der 3. Liga vor“, titelten die „Füchse“ im Juni auf ihrer Homepage das Wechselspiel: „Es hat mich sehr gereizt und ich hätte mich gern mit dieser jungen, hungrigen Mannschaft der Herausforderung 3. Liga gestellt. Für meine Familie war es jedoch keine Option, nach Berlin zu ziehen. Wir haben in dem zurückliegenden Jahr gemerkt, wie schwer eine Fernbeziehung ist, wenn auch die Wochenenden immer mit Handball ausgefüllt sind.“

Von Hameln aus ins Eichsfeld

Der Fachsportlehrer für Fitness- und Gesundheit ist jetzt nach Hameln gezogen, um dort in einem vom befreundeten Ex-Nationalspieler Mike Bezdicek geleiteten Gesundheitstrainingszentrum seine Ausbildung und Erfahrung im Berufsleben außerhalb des Handballsports einbringen. „Und natürlich werde ich auch dem Handball treu bleiben, so ganz kann ich ja auch nicht loslassen“, ließ Caillat zum Abschied in Berlin, auf dem Weg ins Eichsfeld wissen: „Ich freue mich, einem guten Freund (Ekkehard Loest, Anm. d. Red) mit diesem Gefallen etwas zurückgeben zu können. Auf diese Aufgabe in einem familiären Umfeld mit reduziertem Zeitumfang freue ich mich ebenfalls und sehe der kommenden Saison gespannt entgegen.“ Und das zusammen mit den ehemaligen Spielern Nerius Keselis und Matthias Heim, die Caillat in seiner Trainertätigkeit unterstützen.

von Ferdinand Jacksch

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